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SUMMARY:Peter Braun: „Ilse Schneider-Lengyel. <br>Fotografin, Ethnologin, Dichterin. Ein Porträt“
DESCRIPTION:Ilse Schneider-Lengyel (1903-1972) gehörte in den 1920er Jahren zu jenen Frauen, die in die Moderne aufbrachen: Sie erlernte die Fotografie, studierte Ethnologie und Kunstgeschichte, verkehrte in den Kreisen des Bauhauses und veröffentlichte 1934 ihren ersten Kunstbildband über die Maskenkunst indigener Kulturen, orientiert am ‚Neuen Sehen‘ von László Moholy-Nagy. Doch die Ehe mit dem ungarisch-jüdischen Maler László Lengyel zwang sie ins Exil nach Paris. Neben die Fotografie trat nun ihr vielseitiges literarisches Schreiben. Trotz guter Kontakte zur Gruppe 47 – in ihrem Haus am Bannwaldsee fand das erste Treffen statt – konnte sie jedoch einen Großteil ihrer Texte nicht veröffentlichen. Peter Braun zeichnet auf der Grundlage des erst spät entdeckten Nachlasses ein Porträt der Künstlerin und ihres vielschichtigen, noch zu entdeckenden Werkes. Er stellt sein Buch vor und spricht mit dem Literaturwissenschaftler Jan Gerstner über die hellwache Frau, die für ihre Umgebung stets rätselhaft blieb.\nPeter Braun, Literaturwissenschaftler und Schreibdidaktiker, war von 1997 bis 2009 an der Universität Konstanz tätig und leitet seit 2010 das Schreibzentrum der Universität Jena. Er veröffentlicht essayistische und wissenschaftliche Beiträge, die immer wieder den Wechselwirkungen der Künste nachgehen, so bei Adelbert von Chamisso, Hubert Fichte, Ilse Schneider-Lengyel und Christa Wolf.\nDie Veranstaltung des Literaturbüros Oldenburg findet in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg ‚Selbst-Bildungen‘ der Carl von Ossietzky Universität statt.\nEintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten per E-Mail unter literaturbuero@stadt-oldenburg.de ( mailto:literaturbuero@stadt-oldenburg.de ) oder telefonisch: 0441-235 3014\nVeranstalter: Literaturbüro Oldenburg\nPhoto: Anne Günther\n
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