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SUMMARY:Saša Stanišić: „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“<font color="#DF7401">***im PFL</font>
DESCRIPTION:Buchcover: Luchterhand Verlag\nDas neue Buch von Saša Stanišić versammelt gehaltene und ungehaltene Reden gegen das Nichtstun. Und wenn der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller eine Rede hält, zum Beispiel, um sich für einen Literaturpreis zu bedanken, dann macht er das, indem er Geschichten erzählt, deren Kern stets die persönliche Perspektive bildet: Hilft ja nix, sagt er, wir müssen den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Krieg, Armut, Faschismus, was alles noch. Jeder kann was tun, jeder. Was geben, wo helfen, so was. Verantwortung übernehmen. Wenn schon alles den Bach runtergeht, dann wenigstens in Würde, verdammte Axt. Auf Literatur, so seine Einschätzung, setze kaum noch jemand ernsthaft und das nicht erst, seit allerorten Handys die Gesprächspartner ersetzen. Saša Stanišić setzt dennoch oder gerade deswegen weiter auf das gesprochene und geschriebene Wort in der Begegnung mit anderen Menschen. Und er betont, was seine Leserinnen und Leser verpassen, wenn sie das Buch nicht lesen. Oder, ergänzen wir, wenn sie der Veranstaltung fernbleiben: „So circa zwanzig Mal das Wort »unwahrscheinlich«; Meinen Großonkel Stevo, der Ende 1990 sechs Richtige im Lotto erriet und direkt ertrank (gemeinsam mit einem Trompeter); einen Stuhl in einem Hinterhof; Sprache, Mut, Zauberei; Thomas Bernhard (lebend); Eine Ringeltaube (tot); Den Satz: »Das Gegenteil von Tod ist Tun«; Mich, wie ich eine Häkelnadel in eine Steckdose – “\nFoto von Saša Stanišić: Magnus Terhorst\nSaša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Werke wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und viele Male ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Hamburg.\nEintritt:\n12 Euro / ermäßigt 8 Euro / mit dem AStA-Kulturticket der Uni Oldenburg frei\nKartenreservierung im Internet unter www.literaturhaus-oldenburg.de in der Rubrik Veranstaltungsprogramm.\nVeranstalter: Literaturhaus Oldenburg\n
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