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SUMMARY:Konstellationen: Im Spionagenetzwerk – Ulla Lenze: „Der Empfänger“ (Termin wird verschoben!)
DESCRIPTION:Für ihren neuen Roman „Der Empfänger“ hat Ulla Lenze die Lebensgeschichte ihres Großonkels fiktional verarbeitet: Vor dem Kriegseintritt der Amerikaner brodelt es in den Straßen New Yorks. Antisemitische und rassistische Gruppierungen eifern um die Sympathie der Massen, deutsche Nationalisten feiern Hitler als den Mann der Stunde. Der deutsche Auswanderer Josef Klein lebt davon relativ unberührt; seine Welt sind die multikulturellen Straßen Harlems und seine große Leidenschaft ist das Amateurfunken. Doch Josefs technische Fähigkeiten im Funkerbereich erregen die Aufmerksamkeit einflussreicher Männer, und noch ehe er das Geschehen richtig deuten kann, ist Josef bereits ein kleines Rädchen im Getriebe des Spionagenetzwerks der deutschen Abwehr. Sein verhängnisvoller Weg führt ihn später zur Familie seines Bruders nach Neuss, die den Aufstieg und Fall der Nationalsozialisten aus der deutschen Innenperspektive erfahren hat, und letztendlich nach Südamerika, wo ihn Jahre später eine Postsendung aus Neuss erreicht. Deren Inhalt: eine Stern-Reportage über den Einsatz des deutschen Geheimdienstes in Amerika.\nUlla Lenze liest aus ihrem Roman und spricht mit Dietmar von Reeken, der an Carl von Ossietzky Universität eine Professor für Geschichtsdidaktik innehat. Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte und Vorsitzender des Philosophischen Fakultätentags, moderiert ihren Austausch.\nDas Institut für Geschichte der Oldenburger Universität ist Kooperationspartner der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Veranstaltungsreihe.\nBitte beachten Sie: Diese Veranstaltung wird verschoben. Ein neuer Termin wird noch bekanntgegeben.\nEintritt: 9.00/erm. 7.00 – Bitte reservieren Sie Ihre Karten per Email unter literaturhaus@stadt-oldenburg.de ( mailto:literaturhaus@stadt-oldenburg.de ) oder telefonisch: 0441-235 30 14\nVeranstalter: Literaturhaus Oldenburg\nFoto: Julien Menand\n
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