Wilhelm13
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Datum

2. Mai 2026

Uhrzeit

20:00

Neue Mai-Termine: My Ship – Stories of Migration / Kurt Weill – Songs in Jazz ***in der Exerzierhalle

Wiederaufnahme: Auf Grund der hohen Nachfrage und der begeisterten Publikumsresonanz bei den vergangenen Vorstellungen (5x ausverkauft!) gibt es nun drei weitere Termine (2.5., 5.5., 7.5.) von MY SHIP.

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© Staatstheater Oldenburg

Migration beschäftigt uns Menschen seit langer Zeit. Aus den unterschiedlichsten Gründen machen wir uns auf den Weg, emigrieren, fliehen, wandern aus. Krieg, politische Umwälzungen, wirtschaftliche Not oder die Suche nach (mehr) Freiheit sind nur ein paar Gründe, die Menschen dazu bewegen, ihre Heimat zu verlassen. Das Ankommen an einem neuen Ort ist oft von Herausforderungen geprägt – fremde Sprachen, unbekannte Kulturen und der Verlust der gewohnten Heimat.

Gleichzeitig birgt das Ankommen die Hoffnung auf ein besseres Leben und die Möglichkeit, sich neu zu definieren und in einer neuen Gemeinschaft Fuß zu fassen. Im besten Fall führt Migration zu einem inspirierenden Austausch der Kulturen.

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© Staatstheater Oldenburg

Die Entstehung des Jazz und die Entwicklung seiner diversen Spielarten wäre ohne die Verschmelzung verschiedener (Musik-) Kulturen nicht möglich gewesen. Er steht somit exemplarisch für das Potenzial von (kultureller) Migration. Kurt Weill, der selbst als jüdischer Komponist aus Nazi-Deutschland fliehen musste, erlebte Migration als persönlichen Schicksalsschlag und verarbeitete diese Erfahrungen in seiner Musik. Viele seiner Werke reflektieren die Themen Vertreibung, Sehnsucht nach einem besseren Leben und die Suche nach Identität in einer Welt des ständigen Wandels.

Die melodisch und harmonisch dem Jazz nahen Kompositionen Weills, wie zum Beispiel »Mack The Knife«, »Speak Low« und der Titelsong des Abends »My Ship«, wurden schon früh in das Repertoire des Great American Songbooks aufgenommen und sind auch heute noch gern gespielte Klassiker. Für diesen Abend wurden die Lieder neu arrangiert und durch aktuelle wie historische Bilder, Berichte und Zeitzeugnisse ergänzt – eine vielschichtige und spannende Auseinandersetzung mit dem Thema Migration.

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© Staatstheater Oldenburg

Mitwirkende:
Solist: Raimund Moritz
Arrangements: Malte Schiller
Visuelles Konzept: Łukasz Ławicki
Dramaturgie: Reinar Ortmann
Projektidee und Koordination: Raimund Moritz

Mit: Michael Hagemeister, Maximilian Hörmeyer, Maja Syrnicka, Agnes Izdebska-Goraj, Frank Goralczyk, Oliver Poppe, Joe Dinkelbach, Christoph Rabbels, Petia Rousseva, André Saad, Christian Schoenefeldt, Andreas Spaniol

Ausschnitt der Vorpremiere beim Jazzfestival GLOW 2025: https://youtu.be/qV6xNzKLyio

https://moritzjazz.com/my-ship/

Termine

Sa 2.5. 20:00 UhrKarten
Di 5.5. 20:00 UhrKarten
Do 7.5. 20:00 UhrKarten

Eine Kooperation des Oldenburgischen Staatstheaters mit der Jazzszene Nordwest (Jazzmusiker Initiative Oldenburg e. V.)